1. Herren muss weiter um Aufstieg bangen
Tischtennis: Platz 2 in der Relegation könnte noch für die Verbandsliga reichen – trotz der Venner Niederlage gegen Langförden steht am Ende Lamstedt vorn
Ein ausgeglichenes Feld zeichnete die diesjährige Relegation zur Verbandsliga aus. Die Venenr unterlagen zum Auftakt dem Gastgeber Langförden II mit 5:9, hatten im zweiten Spiel gegen Lamstedt dann aber mit ebendiesem Ergebnis das bessere Ende für sich.
Wer allerdings nun einen zu diesem Zeitpunkt rechnerisch ja "logischen" Sieg der Langfördener gegen die Jungs von der Küste erwartete, erlebte eine große Überraschung. Mit 9:1 setzte sich Lamstedt durch und verwies die blau-weiße Verbandsligatruppe damit (wohl sicher) in die Landesliga. Dieser etwas überraschende Verlauf der letzten Partie war für unseren TSV gleichwohl eher unerheblich. Nach einem Sieg und einer Niederlage hätte es schon eines sehr speziellen Ergebnisses im Spiel Langförden gegen Lamstedt bedurft, um Venne den zweiten Platz noch zu nehmen.
Für die Spieler um Kapitän Klaus Hellmann heißt es nun zunächst warten, was in den höheren Klassen passiert. Ob in diesem Jahr wegen des Zurückmeldens und dadurch nötigen Aufrückens zur Oberliga noch ein weiterer Platz in der Verbandsliga frei wird, wodurch auch der Zweite der Relegation aufsteigen würde, ist zur Zeit aber noch Spekulation.
Ungeschlagen blieb am vergangenen Sonntag das Doppel Manni Titgemeyer und Michael Kühn. Einen Sieg fuhren Klaus Hellmann und Fritz Titgemeyer ein. In den Einzeln punkteten Manni und Fritz Titgemeyer jeweils einmal, zwei Siege steuerte Michael Kühn bei. Einen guten Tag erwischte Daniel Decker, der drei Punkte holte. Überragend präsentierte sich wieder einmal die Nummer eins Klaus Hellmann, der seine 32:4-Bilanz aus der Landesliga um vier Siege erweiterte und nur beim 5-Satz-Krimi gegen Jan Vodde (Bild) so richtig in Bedrängnis geriet.
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Jonas Köster am Freitag, den 14. Mai 2010 um 12:19 Uhr
