Tischtennisfreizeit im SpreewaldTischtennis: „Zum Gur­ken es­sen in den Spree­wald“, so lau­te­te das Ziel der Rei­se­grup­pe in die­sem Jahr...

Tischtennisfreizeit im Spreewald...was wür­de uns da, nach dem fan­tas­ti­schen Er­leb­nis der Säch­si­schen Lan­des­haupt­stadt Dres­den und dem Elb­sand­stein­ge­bir­ge im letz­ten Jahr, im „Ve­ne­dig des Os­tens“ er­war­ten? Bis auf die tol­le Stim­mung in der Grup­pe, viel Spaß und viel er­le­ben war ei­ni­ges an­ders. Es be­gann mit dem zeit­lich un­ter­schied­li­chen Start der bei­den Bul­lis. Als Bul­li „zwei“ ge­ra­de Bad Eil­sen pas­siert hat­te, früh­stück­te die Grup­pe aus Bul­li „eins“ schon bei Braun­schweig. Das Ziel Neu Lüb­benau im Un­ter­spree­wald er­reich­ten dann bei­de Fahr­zeu­ge wohl­be­hal­ten. Nach­dem die Zim­mer und die Schlaf­plät­ze im Stroh be­zo­gen wa­ren, lock­te das sport­li­che An­ge­bot Ka­nu fah­ren ei­nen Groß­teil in Rich­tung Boots­ver­leih. Der Rest ver­gnüg­te sich an ei­nem ro­man­tisch im Wald ge­le­ge­nen Na­tur­bade­see.

Nach aus­gie­bi­gem Früh­stück wur­de am Sams­tag die Re­gi­on über Schlep­zig bis nach Lüb­ben mit dem Fahr­rad er­kun­det. Na­tur pur, durch ei­ne rei­zen­de Land­schaft führ­te der Weg 18 km an der Spree und den Tei­chen ent­lang. In Schlep­zig dann die Rast „Am grü­nen Strand der Spree“; das Bier schmeck­te und der Wei­den­dom fas­zi­nier­te.

Tischtennisfreizeit im SpreewaldAuch das Bad in der Spree durf­te auf der Stre­cke nicht feh­len und bot ei­ne tol­le Er­fri­schung; wäh­rend es zu Hau­se in Strö­men reg­ne­te ge­nos­sen wir Son­ne und Was­ser. Mit dem Ge­nuss war es dann am Abend zu En­de, der Re­gen hol­te uns ein und das gril­len lief nicht so glatt wie ge­plant. Aber wir ha­ben ja An­dre­as, der kennt sich über­all aus und or­ga­ni­siert das Feh­len­de bei net­ten Ein­hei­mi­schen. Für Sonn­tag wa­ren die Ka­nus be­stellt. Doch bei der La­ge­be­spre­chung sehn­ten sich ei­ni­ge Sport­ler nach ei­ner Tour der tra­di­tio­nel­len Spree­wäl­der Art mit ei­nem Stak­boot. Schnell war auch das ge­löst, Ja­ni­na von Björn über­re­det, al­le zu­frie­den und An­dre­as ent­kam sei­nem Schick­sal nach ein­stim­mi­gem Be­schluss auch nicht.

Tischtennisfreizeit im SpreewaldEs half nichts, es ging zum Ka­nu­ver­leih, in die Boo­te, Ka­pi­tän und Steu­er­mann über­nah­men mehr oder we­ni­ger er­folg­reich das Kom­man­do und nun ging es in den ro­man­ti­schen Spree­wald. Es soll­te ei­ne ge­müt­li­che Tour wer­den, aber das Wet­ter woll­te es an­ders. Ein Ge­wit­ter zog auf und mit ei­nem Ren­nen nach dem an­de­ren sporn­ten sich die bei­den Boo­te zu Höchst­leis­tun­gen an. Ja, wir sind ja Sport­ler und Boot EINS mit Björn, Ja­ni­na, Edel­traut und Oli­ver so­wie Boot ZWEI mit Da­ni­el, Chris­ti­an, An­dre­as und Jo­nas schaff­ten es „lo­cker“ bis zum Ziel – oder wa­ren es doch Björns un­er­bitt­li­chen An­feue­run­gen? Wäh­rend­des­sen sa­ßen Hen­ry, Sig­rid, Re­na­te, Her­mann, Hel­ga, Wil­helm und Wer­ner ge­müt­lich auf dem „Tou­ri-Kahn“, durch­fuh­ren die Flie­ße in Burg und lie­ßen sich vom Fähr­mann „Land + Leu­te“ er­klä­ren. Be­vor es dann am Mon­tag wie­der über Ber­lin, Helm­stedt, Braun­schweig und Han­no­ver Rich­tung Ven­ne ging, mach­te die Grup­pe noch Halt am „Tro­pi­cal Is­lands Do­me“ . Im Nie­mands­land in­mit­ten ei­nes ehe­ma­li­gen rus­si­schen Mi­li­tär­ge­län­des liegt die größ­te frei­tra­gen­de Hal­le der Welt, ein tro­pi­scher Re­gen­wald im Spree­wald. Das Fa­zit der Frei­zeit 2007: wir ha­ben wie­der ei­ne wun­der­schö­ne Land­schaft mit ein­zig­ar­ti­ger Na­tur in Deutsch­land ge­se­hen, wir hat­ten viel Spaß in ei­ner tol­len Ge­mein­schaft und freu­en uns auf den tra­di­tio­nel­len Dia-Abend bei Hen­ry.

Tischtennisfreizeit im Spreewald

 

Jonas Köster am Samstag, den 02. Juni 2007 um 14:15 Uhr