Sieg und Niederlage für 1. Damen
Volleyball: Erster Heimspieltag der 1. Damen von zahlreichen Zuschauern mitverfolgt – auf Niederlage gegen Westerhausen folgt Sieg gegen Schledehausen
Am vergangenen Wochenende fand das erste Heimspiel für die Damen-Volleyballmannschaft statt. Hier kamen die Gegner aus Westerhausen und aus Schledehausen zu ihnen in die Turnhalle am Mühlenbach. Das erste Spiel bestritt die Heimmannschaft gegen den TSV Westerhausen. Diese Mannschaft ist derzeit auf dem 2. Tabellenplatz positioniert.
Der erste Satz begann ziemlich gut für die Vennerinnen, sie führten. Doch aus Konzentrationsmangel kamen die Gegner heran. Von nun an, war der Satz immer ein Hin und Her. Immer wieder führten die heimischen Damen, doch zum Schluss fehlte der letzte Siegeswille. Dieser Satz ging ganz knapp mit 25:23 verloren. Der zweite Satz war dann auch von einem Auf und Ab beider Mannschaften gekennzeichnet. Besonders auffällig war hier die Fehlerquote in der Annahme beider Mannschaften. Nachdem dieser Satz auch verloren ging, wusste man, dass man die Mannschaft immer noch schlagen konnte. In vergangenen Saisons hatte man – insbesondere vor heimischer Kulisse – gezeigt, dass man auch noch einen 0:2-Rückstand in einen 3:2-Sieg drehen konnte. Doch heute sollte dieses nicht so sein. Zwar gaben die Vennerinnen noch nicht ganz auf, aber die letzte Kraft fehlte zum Satzgewinn. Somit ging die Mannschaft aus Westerhausen mit zwei Punkten für die Tabelle aus der Venner Turnhalle.
Nach diesem Spiel versuchte die Heimmannschaft um Trainer Michael Vallowe zunächst einmal wieder Kräfte für das zweite anstehende Spiel zu sammeln. Durch Brötchen und Kuchen wurde dem geholfen.Dass man gegen die Mannschaft aus Schledehausen besser da stehen würdem hoffen die Damen insgeheim. Die Mannschaft stand nur einen Platz vor ihnen in der Tabelle. Direkt im ersten Satz legten die Vennerinnen einen super Start hin. Nach anfänglicher Ausgeglichenheit startete Kristina Herweg bei einem Stand von 8:12 eine super Aufschlagserie. Die Mannschaft selber hatte in diesem Teil des Spiels kaum etwas zu tun und wenn der Ball mal zurückkam, wurde direkt mit einem Angriff der Spielzug zugunsten der Venner beendet. Sage und schreibe 13 Aufschläge machte die Spielerin, die so gut wie nie am Training teilnimmt, da sie aus Arbeitsgründen nicht in der Gegend wohnt. Die Mannschaft hatte sichtlich Spaß an diesem Satz, das sahen auch die zahlreichen Zuschauer, die gekommen waren.
Anfang des zweiten Satzes fehlte den Vennerinnen die Konzentration. Sie lagen mit 5 Punkten zurück, eher diesmal Sandra Meyerding mit ihren Aufschlägen punkten konnte und aus einem Rückstand eine 3-Punkte Führung machte. Die letzten Aufschläge des Spiels machte dann Stephanie Duffe, sodass der Satz mit 25:18 gewonnen wurde. Der dritte Satz begann wieder schlecht für die Heimmannschaft, sie lagen mit 2:9 zurück. Ob sie dieses Mal wieder so eine Aufholserie starteten? Das fragte sich wohl der ein oder andere Zuschauer… Die Antwort war: Nein. Bei diesem Satz klappte es leider nicht. Aber man muss sagen, dass die Vennerinnen noch nicht komplett aufgaben. Denn nach einem Stand von 14:21 kämpften sie weiter, sodass dieser Satz nur knapp mit 22:25 an Schledehausen ging.
Plötzlich stand im vierten Satz eine ganz andere Heimmannschaft auf dem Platz. Bei einem Stand von 4:4 begann Stephanie Duffe mit Aufschlägen, und erneute wurde eine Aufschlagserie gestartet, sodass die Mannschaft aus Venne mit 16:5 führte. Der Rest war nur noch Schaulaufen, denn bei den Gegnern klappte so gut wie gar nichts mehr. Am Ende stand ein klarer und deutlicher Sieg mit 25:7 für die Vennerinnen zu Buche. Ein großes Lob geht auch an Michelle Strüber, jüngste Spielerin der Mannschaft, die im letzten Satz für die Stellerin Sarah Schmidt eingewechselt wurde. Michelle übt auch schon jahrelang die Position der Stellerin aus, jedoch ist Sarah die Stellerin, die meistens das Zuspiel übernimmt, seitdem das Spielsystem auf einen Zuspieler umgestellt wurde. Sie machte alles hervorragend auf diese Position und man sah, dass sie diese Position nie verlernt hat.
Nach dem ausgeglichenen Spieltag in der Venner Turnhalle saßen die Spielerinnen und zahlreiche Zuschauer noch gemütlich bis in die späten Abendstunden zusammen.
Hiermit möchte sich die Mannschaft sehr bei den zahlreichen Zuschauern bedanken, die in die Turnhalle gekommen waren: Ohne eure Unterstützung wäre dieser Nachmittag sicher nicht so verlaufen! Selbst die Mannschaft aus Westerhausen war fasziniert von dieser Zuschauerzahl und meinte, dass für sie so etwas nur ein Traum wäre. DANKE!
Nun geht die Mannschaft vorerst in die Winterpause, bevor das nächste Heimspiel am 15. Januar 2011 ansteht.
Sarah Schmidt am Sonntag, den 21. November 2010 um 15:41 Uhr
