Fahrt zur Olympia-Quali
Volleyball: 36 Volleyball-begeisterte Venner erlebten in Halle/Westfalen das Qualifikationsturnier für die Olympischen Spiele in Peking
Zur Volleyball-Olympia-Qualifikation der Frauen-Nationalmannschaft starteten am 18. Januar 2008 36 Volleyballbegeisterte mit einem Bus, der vom Hobby-Volleyballspieler Heinz Vallowe gefahren wurde. Die Gruppe erwartete dort drei spannende Spiele, wovon zwei entscheidend waren. Das Highlight war natürlich das Spiel der deutschen Frauen, doch erst hieß es Polen gegen die Türkei. Die Polen gewannen mit 3:1, sodass dem deutschen Team bereits ein Satzgewinn gegen die Niederlande zum Einzug ins Halbfinale reichte. Diesem Spiel folgte abererst eins der Gruppe A. Dort trat der Weltmeister Russland gegen den WM-Dritten Serbien an, wo es nur noch um den Gruppensieg ging. Ein schneller Sieg der Russinnen stand zu Buche und es dauerte nicht mehr lange bis zum Spitzenspiel. Erst wurden die Zuschauer jedoch noch ein bisschen durch das Maskottchen „Gerry Berry“ unterhalten und dann liefen endlich die Nationalmannschaften der Niederlande und von Deutschland ein. Das Gerry-Weber Stadion war inzwischen richtig gut gefüllt.
Nach nervösem Beginn erspielten sich Deutschlands Volleyballerinnen mit guter Blockarbeit und Annahme sowie hochkonzentriertem Angriffsspiel, in dem Tanja Hart, Angelina Grün und Cornelia Dumler das ein oder andere Mal in Szene gesetzt wurden, Vorteile. Die Belohnung dafür war der Satzgewinn und damit der Einzug ins Halbfinale. Doch nach dem knappen ersten Satz (25:22) war die Luft raus. 25:27 ging der zweite Satz noch verloren, der dritte schon deutlicher mit 15:25, der vierte wieder mit 25:27 knapp. Aber dennoch war die Stimmung der rund 7000 Zuschauer riesig und die Mannschaft wurde gefeiert, als wenn sie gewonnen hätte. Jetzt sind die Frauen, um Trainer Giovanni Guidetti, nur noch zwei Siege von Peking entfernt. Als nächstes wartet das Volleyball-Schwergewicht Russland. Würden sie verlieren, wäre es die erste verpasste Olympia-Qualifikation seit 16 Jahren, denn nur der Sieger des Turniers der 8 Mannschaften löst das Ticket nach Peking.
Gegen späten Abend wurde dann die Heimreise angetreten und der ganze Bus war trotz der Niederlage gut gelaunt.
Die Fahrt nach Halle/Westfalen war für alle ein tolles Erlebnis und es wird schon geplant am 9. März 2008 noch einmal dort hinzufahren, um sich die Finalspiele des DVV (Deutscher Volleyball Verband) Pokals anzuschauen. Ein großer Dank geht an Busfahrer Heinz, der uns schon mehrmals seinen Bus zur Verfügung gestellt hat.






Sarah Schmidt am Sonntag, den 20. Januar 2008 um 19:18 Uhr
